„Vom Handsemmerl zum Burger Bun“ – Kennenlerntag der 1E
Am 3.10. fand der Kennenlerntag der 1E statt. Wir machten uns mit unserer Begleitung Frau Prof. Bauer zeitig auf den Weg in die Burg Wels, denn für unsere gemeinsame Jause in der Klasse mussten wir uns erst unsere Brötchen verdienen – im wahrsten Sinne des Wortes: Im wunderschönen Burggarten gelegen erwartete uns ein Backworkshop. In zwei Gruppen wurden wir von zwei netten Damen angeleitet. Was braucht es eigentlich für Brötchen? Die Zutaten waren schnell gefunden, die Kinder konnten mit ihrem Wissen glänzen: Mehl, Germ, Wasser, Salz und ein bisschen Zucker.
Jeder half eifrig beim Kneten, bzw. Schleifen des Brötchenteiges mit. Natürlich muss man dabei auch Geduld mitbrigen, der Teig muss mindestens eine halbe Stunde gehen. In dieser Zeit bekamen wir eine kleine Führung im Museum. Wir wurden in einen originalgetreuen Tante-Emma-Laden geführt, was uns wie eine Reise in die Vergangenheit vorkam. Eine Waage mit Gewichten, eine alte Kassa und allerhand Schubladen zum Erkunden ließen die Wartezeit wie im Flug vergehen.
Nach einer halben Stunde konnte es nun endlich mit dem Formen der Weckerl losgehen. Und dabei waren der Fantasie (fast) keine Grenzen gesetzt. Jeder/-e kreierte ein Stück nach seinem/ihrem eigenen Geschmack. Zum Bestreuen konnten wir aus Sesam, Mohn, Kümmel, Schwarzkümmel, Kürbis- und Sonnenblumenkernen sowie grobem Salz wählen.
Als das Gebäck im Ofen war, wurden wir erneut für eine halbe Stunde ins Museum geführt. Dieses Mal ging es um Essgewohnheiten und auch um das richtige Eindecken eines Tisches. Es war sehr interessant.
Den Weg zurück zu unserem Gebäck hätten wir auch mit verbundenen Augen geschafft: Es roch bereits unwiderstehlich nach frischem Brot, also: immer der Nase nach. Die ofenfrischen Einzelstücke wurden für uns noch in Papiersäckchen gepackt und dann konnten wir auch schon den Rückweg voller Vorfreude und Hunger antreten.
In der Klasse angekommen ließen wir uns unsere Jause schmecken. Alle hatten noch Proviant dabei, der mit dem leckeren Gebäck verspeist wurde. Da etwas Süßes immer geht, hatte ich den Kindern einen Kokoskuchen spendiert. Auch davon blieb kein Krümel übrig.
Um das Gemeinschaftliche ein weiteres Mal mit dem Nützlichen zu verbinden, gingen wir im Anschluss an die Stärkung die unterschiedlichen Fluchtwege im Brandfall ab. In zwei Gruppen starteten wir von so vielen Stellen im Schulgebäude wie möglich, um für einen möglichen Ernstfall sicherer zu werden und uns orientieren zu können. Die Kinder waren mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache und gemeinsam wurden wir für ein ernstes, aber ungemein wichtiges Thema sensibilisiert. Viele Fragen wurden beantwortet und Unklarheiten konnten beseitigt werden.
Abschließend verewigten die Kinder sich mit ihren Fingerabdrücken noch am „Klassenbaum der 1E“. Es war ein überaus schöner, harmonischer und lustiger Tag.