Römische Schätze im Klassenzimmer
Was machen Archäolog*innen eigentlich, wenn sie auf Überreste aus vergangenen Zeiten stoßen?
Dieser Frage ging die 2E im Geschichtsunterricht auf den Grund – und zwar nicht nur in der Theorie. Eine Archäologin des Welser Römermuseums erklärte den Schülerinnen und Schülern ihre Arbeit, bevor sie dann selbst in einem Stationenbetrieb aktiv werden konnten. Echte römische Münzen wurden dabei bei der ersten Station gereinigt und unter die Lupe genommen. Bei der nächsten Stationen mussten einzelne Körner des historisches Getreides Emmer sorgfältig mit der Pinzette aus der Erde herausgelesen werden und römische Tonscherben wurden bei der letzten Station gewaschen, vermessen, beschriftet, nummeriert und archiviert.
Das Fazit der Klasse: Die Arbeit von Archäolog*innen ist oft mühsam und erfordert viel Geduld. Gleichzeitig ist es faszinierend, rund 2000 Jahre alte Gegenstände in den Händen zu halten und auf Münzen das Abbild eines Kaisers oder sogar eine antike Inschrift zu entdecken.