Ein Memorybild bestehend aus 21 Reliefpaaren der Schüler:innen der 5A Klasse
Die Schüler*innen gestalten jeweils zwei Reliefs im Format 10 × 10 cm.
Jedes Reliefpaar steht in Beziehung zueinander und ergänzt sich auf unterschiedliche Weise – durch gegenläufige Erhebungen und Vertiefungen, als Positiv- und Negativform, durch gemeinsame Bewegungsmotive oder durch poetische Bildbezüge. Ein Reliefpaar greift etwa die reduzierte Darstellung eines Fensterblicks auf. Einer markanten Bergsilhouette unter einem Nachthimmel mit aufgehendem Stern stehen die sanften Bögen einer Hügellandschaft mit untergehender Sonne gegenüber.
In der Gesamtpräsentation fügen sich die Reliefpaare zu einem Feld von insgesamt 6 × 7 Quadraten zusammen. Die Anordnung erinnert an ein Memory-Spiel und lädt die Betrachter:innen dazu ein, feine Licht- und Schattenunterschiede wahrzunehmen sowie die zusammengehörenden Elemente aufzuspüren.
Zwei leere Felder stehen für eine Schülerin, die seit längerer Zeit nicht am Unterricht teilnehmen kann. Die Leerstelle verweist auf ihr Fehlen und bewahrt zugleich ihren Platz innerhalb der Gemeinschaft.