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Wahlpflichtgegenstände

Die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe müssen neben den vorgeschriebenen lehrplanmäßigen Stunden von der 6. bis 8. Klasse Wahlpflichtgegenstände besuchen, deren Wahl bereits in der 5. Klasse erfolgt.

Es gibt zwei Gruppen von Wahlpflichtgegenständen:

Die Gruppe aa) der zusätzlichen Wahlpflichtgegenständ enthält Gegenstände, die ein/e SchülerIn im Regelunterricht nicht besucht.

Die Gruppe bb) der vertiefenden Wahlpflichtgegenständ enthält Gegenstände, die ein/e SchülerIn als Pflichtgegenstände besucht.

Leistungsbeurteilung:

WPG sind alternative Pflichtgegenstände und daher, was das Aufsteigen, die Wiederholungsprüfungen und das Wiederholen von Klassen betrifft, wie Pflichtgegenstände zu behandeln.

Es gibt in den WPG natürlich Prüfungen, Hausübungen, usw. allerdings keine Schularbeiten (Ausnahme: DG als zusätzlicher Wahlpflichtgegenständ der 7. und 8. Klasse). Wenn ein/e SchülerIn eine Klasse wiederholen muss, der Wahlpflichtgegenständ aber im Jahr des Wiederholens nicht geführt wird, muss der/die SchülerIn den Wahlpflichtgegenständ wechseln.

Termin der WPG-Wahl:

Eine erste Interessensichtung der gewählten Wahlpflichtgegenstände findet vor Weihnachten statt, die endgültige Entscheidung erfolgt zu Beginn des 2. Semester.

Matura:

Für die Reifeprüfung muss die Summe der Jahreswochenstunden bei zwei mündlichen Prüfungen mindestens 10, bei drei mündlichen Prüfungen mindestens 15 betragen.

Gruppe aa): alle WPG dieser Gruppe sind mündlich maturabel

Gruppe bb): Die WPG dieser Gruppe können zur Vertiefung der Pflichtgegenstände gewählt werden. Sie sind eigenständig maturabel, wenn sie mindestens 4 Stunden unterrichtet wurden.

Es ist nicht zulässig, einen Pflichtgegenstand, z.B.: GSPB, und den dazugehörenden WPG als weiteres Prüfungsgebiet zu wählen, um die geforderten 10 Stunden (bei zwei mündlichen Prüfungen) bzw. 15 Stunden (bei drei mündlichen Prüfungen) zu erreichen.

Wenn zwei Pflichtgegenstände die Summe von 10 Stunden nicht erreichen (z.B. PuP und CH), dann ist eine Kombination aus Pflichtgegenstand mit einem WPG der Gruppe bb) möglich, z. B. Pflichtgegenstand PuP (4 Stunden) und Pflichtgegenstand CH (4 Stunden) in Kombination mit WPG PuP oder WPG CH (2 Stunden).

Zusätzliche Informationen unter http://www.brucknergym.at/seiten/matura/matura.php

Gymnasium mit sprachlichem Schwerpunkt:

Ein/e Schüler/in des Gymnasiums muss insgesamt 6 Stunden WPG wählen.

Realgymnasium mit Schwerpunkt Neue Medien:

Ein/e Schüler/in im "RG Neue Medien" muss insgesamt 6 Stunden WPG wählen, wobei mindestens 2 Stunden aus der "Kompetenz"-Gruppe der vertiefenden WPG gewählt werden müssen. Will ein/e Schüler/in im "Kompetenzfach" maturieren, so muss dieses Fach zwei Jahre (4 Stunden) besucht werden.

Wählt ein/e Schüler/in einen dreistufigen WPG aus aa) Sprachen bzw. Informatik (6 Stunden), so muss er/sie 2 (4) Stunden WPG überbuchen und muss diesen auch über drei Jahre besuchen (keine vorzeitige Abmeldung möglich).

Realgymnasium mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt:

Ein/e Schüler/in "RG mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt" muss insgesamt 8 Stunden WPG wählen, wobei mindestens 4 Stunden aus der Gruppe der vertiefenden WPG mit naturwissenschaftlichem Inhalt (BU, PH, CH, M) gewählt werden müssen. Die restlichen 4 Stunden sind frei wählbar.

Wählt ein/e Schüler/in einen dreistufigen WPG aus aa) Sprachen, Informatik (6 Stunden), so muss er/sie 2 Stunden überbuchen und muss diesen auch über drei Jahre besuchen (keine vorzeitige Abmeldung möglich).

Eröffnungszahl:

Bei der Eröffnung eines WPG gilt die Mindestzahl 5 SchülerInnen. Die Schülergruppen können klassenübergreifend oder auch schulübergreifend geführt werden.

Begabtenförderung:

Im Rahmen der Begabtenförderung besteht auch die Möglichkeit, einen bestehenden WPG als Freigegenstand zusätzlich zu wählen und somit das geforderte Mindestmaß an WPG Stunden zu überbuchen